Regionalwirtschaftliche Bedeutung des HSV

Hervorgehoben

Welche regionalwirtschaftliche Bedeutung Bundesligavereine haben, verdeutlicht das Beispiel des Hamburger Sportvereins (HSV). Als einer der Topvereine der abgelaufenen Saison (4. Tabellenplatz und Qualifikation für den UEFA Cup) konnte der HSV seine Erträge seit der Saisons 2001/2002 (63 Millionen) zur Saison 2006/2007 (120 Millionen) fast verdoppeln. Die größten Einnahmeblöcke generierten die Hamburger aus dem Spielbetrieb, den TV-Einnahmen und Werbung. Der 15 Millionen „Van Der Vaart“ – Transfer zeigt jedoch, dass diese Einnahmeblöcke saisonal stark variieren können. Laut einer Studie der HSH Nordbank ist der HSV als mittelständisches Unternehmen zu klassifizieren, welcher mit seinen 100 Beschäftigten direkte Einkommenseffekte von ca. 52 Millionen Euro (Saison 2006/2007) für die Regionalwirtschaft generiert. Weiterlesen

Digitale geologische Weltkarte

Das Project One Geology, dem auch die deutsche BGR angehört, hat eine digitale geologische Weltkarte erstellt, in dem einzelne Länderkarten zusammengefügt wurden. Anlass ist der 33 Geologische Kongress, der zwischen dem 6. und 14. August in Oslo stattfindet.
Die Anwendung ermöglicht es dem Anwender, einzelne Geologische Karten, in Form von Layern zu betrachten.

Modernes Sklaventum

Sklaverei ist weltweit noch immer ein Problem. Laut einer Definition der UN, gelten als Sklaven traditionelles Sklaventum und Menschen, die unendgeltlich zur Arbeit gezwungen werden. Laut Schätzungen der UN und dem US State Deparment befinden sich weltweit 27 Millionen Menschen in einer Situation, die als Sklaverei beschrieben werden kann. Am größten ist die Zahl derer in Asien und Afrika. Die Webseite GOOD hat zu diesem Thema eine anschauliche Grafik veröffentlicht.

Die USA und der Klimawandel

Nach der gefeierten Berliner Rede von Barack Obama wird deutlich, dass die Vereinigten Staaten, bei einem Wahlsieg Obamas, vor einer Wende in der Klimapolitik stehen. Unter der Regierung Bush war Amerika, als größter CO2 Produzent, nicht gewillt große Schritte zu unternehmen, um klimaschonende Technologien zu etablieren. Amerika als Klimasünder war ein beliebtes Bild hiesiger Medien. Bei einer genaueren Betrachtung erscheint dieses Bild allerdings als einseitig und verzerrt.
Auf der Ebene der amerikanischen Bundesstaaten und der Unternehmen hat sich seit 2006 viel getan. Besonders Kalifornien und New York sind im Begriff sich an die Spitze des Klimaschutzes zu stellen. Und dies nicht nur auf amerikanischer, sondern auch auf internationaler Ebene. Lehnte die amerikanische Öffentlichkeit und die Industrie in den 1980er und 1990er die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Klimawandel noch als Hirngespinst und liberale Propaganda ab, so hat sich ein gravierender Wandel dieser Ansichten seit 2000 vollzogen.
Waren noch in den 1990ern viele amerikanischen Großkonzerne in der Global Climate Coalition (GCC), einer Interessengruppe, die Werbung gegen die CO2 Senkung produzierte, organisiert, so bezweifelt heute kaum noch ein amerikanisches Multinationales Unternehmen die Erkenntnisse zum Klimawandel. Seit 1997 sind prominente Firmen wie BP, Ford und General Motors aus der GCC ausgetreten, worauf diese im Jahr 2002 ihre Arbeit entstellte.
Ein letztes Aufbäumen von Gegner einer CO2 Senkung wurde 2006 von der breiten amerikanischen Öffentlichkeit nur mit einem Kopfschütteln wahrgenommen. In einem Werbespot, finanziert vom Competitive Enterprise Institute (CEI), wurde mit dem Werbespot, „Carbon Dioxid: they call it pollution, we call it life“, geworben. Die größten Geldgeber dieser Kampagne waren Coca Cola und ExxonMobil, die mittlerweile ihre damaligen Sichtweisen revidierten und nun den Klimawandel offiziell akzeptieren.

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Windpotentiale im Pazifik

Energie, die aus Wind gewonnen wird, hat eine große Zukunft und kann 10-15 % des globalen Energieverbrauchs decken. Doch nicht jede Region ist geeignet für diese Energieform. Die Standorte für Windparks müssen sehr genau gewählt werden, da die Windstärke starken regionalen Fluktuationen ausgesetzt ist. Die NASA hat zu diesem Thema eine Karte mit den Windpotentialen im Pazifik und Indischen Ozean veröffentlicht. Demzufolge unterliegen die regionalen Windstärken starken saisonalen Schwankungen. Besonders in den Wintermonaten nehmen diese stark zu, wie die Abbildung verdeutlicht.

Entwicklung des Tourismus in der Antarktis

Die Unterzeichnerstaaten des Antarktischen Vertrages verabschiedeten im vergangenen Jahr in Neu Delhi, Indien, neue Richtlinien für den Tourismus in der Antarktis, der seit mehreren Jahren starke Zuwächse verzeichnet. Das Ergebnis der Verhandlungen war ein voller Erfolg für die Bewahrung des anfälligen Ökosystems und es wurden Quoten und Obergrenzen für Besuchergruppen vereinbart. Kritiker befürchten dennoch, dass es zu einem weiteren Anstieg der Besucherzahlen in der Antarktis kommt und dies erhöhten Stress auf die empfindlichen Ökosysteme produziert. Dabei sind es doch gerade die Touristen und Anbieter, die ein erhöhtes Interesse an ausreichenden Schutzmaßnahmen für die ursprüngliche Landschaft haben.
Die Tourismusbranche in der Antarktis ist noch relativ jung und besitzt einen geringen Umfang. Die Zahlen der Touristen, die jedes Jahr in die Antarktis reisen, steigen stetig. So erhöhte sich die Gesamtbesucherzahl aus der Saison 2002/2003 bis zur Saison 2004/2005 von 17.500 auf ungefähr 30.000. Hauptbesucherregionen sind die Antarktische Halbinsel und das Ross-Meer. Der Fokus auf diese beiden Regionen ist bedingt durch die Erreichbarkeit dieser, da der Großteil an Touristen mit dem Schiff anreist und Infrastrukturen für weitere Verkehrsarten fehlen. Darüber hinaus ist der Tourismus nur im Antarktischen Sommer möglich, welcher einen Zeitraum von 5 Monaten umfasst.
Die Hauptaktivitäten der Touristen sind Exkursionen, Skifahren, Bergsteigen, Tauchen und Extremsportaktivitäten, wie z.B. Marathonläufe. Nach dem Erfolg der französischen Dokumentation „Die Reise der Pinguine“ ist auch das Interesse an den Pinguinbeständen stark angestiegen und viele Anbieter organisieren Touren zu deren Brutstätten.