Asiatische Luftverschmutzung beeinflusst das Wetter

Einer Studie nach, haben Forscher der Texas A&M Universitaet, herausgefunden, dass die menschengemachte Luftverschmutzung Einfluss auf das globale Wetter hat. Renyi Zhang, ein Atmospherenchemiker hat im Rahmen dessen die Wolkenetwicklung, der letzten 20 Jahre, ueber dem Pazifik untersucht und herausgefunden, dass es waehrend dieser Zeit zu einer Zunahme tiefliegenden Wolken von 20 auf 50% kam. Diese Wolken beeinflussen erheblich die Windzirkulationen ueber den Ozeanen.
Grund dieser erhoehten Wolkenbildung, ist die Luftverschmutzung, die in Asien, hauptsaechlich China und Indien, verursacht wird. Wahrend Europa den Ausstoss von Staub- und Russpartikeln, sowie Sulfaten in den letzten 20 Jahren erfolgreich senken konnte, erhoehte sich dieser in Asien um ein vielfaches. Durch den ernormen Wachstum der Chinesischen Wirtschaft, hat sich die Anzahl von Kohlekraftwerken, Fabriken und dem Verkehr im Land der Mitte erheblich erhoeht.
Laut einer Studie der Welt Bank, hat sich die Luftqualitaet in den Chinesischen Staedten in den letzten 20 Jahren dramatisch verschlechtert. So befinden sich 16 der aktuell 20 schmutzigsten Staedte der Welt in China. In 80% Chinesischen Staedte, uebersteigen die Werte fuer Sulfate und Dioxide die Grenzwerte der WHO bei Weite. Des Weiteren ist ein Drittel der Chinesischen Landflaeche saurem Regen ausgesetzt, welcher verherrende Auswirkungen auf die Ernteertraege hat.
Eine Veraenderung dieser Situation ist nicht in Sicht, da das Wachstum in China ungebremst vonstatten geht. Selbst die enormen Anstrengungen der Chinesischen Regierug waehrend der Olymischen Spiele 2008 in Peking fuer saubere Luft zu sorgen, drohen zu scheitern.
Abschliessend bemerkt Zhang, dass die globalen Auswirkungen ungewiss erscheinen. So vermutet er, dass die Aerosole aus Asiens Schornsteinen bis in die Polarregionen vordringen, und dazu beitragen koennten, die Erwaermung dieser Gebiete zu beschleunigen.
Fest steht bisher allenfalls, dass es ueber dem Pazifik vermehrt zu Stuermen kommen wird, die in ihrer Intensitaet eher zunehmen als abnehmen werden.

Quellen
BBC News (06.03.2007)
Science Daily (06.03.2007)
National Geographic (06.03.2007)
Worldwacht (06.03.2007)

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