Wohlfahrtsökonom Amartya Sen

Die ZEIT hat in der letzten Ausgabe einen interessanten Bericht über Amartya Sen, dem ersten indischen Ökonom, der einen Nobelpreis erhalten hat, gebracht. Der Anlass des Artikels war die Verleihung des Meister-Eckert Preis für die Verknüpfung von ökonomischen und philosophischen Einsichten. Sen, der aus Dhaka (heute Bangladesh) stammt, hat sich sein akademisches Leben über der Frage der menschlichen Entwicklung gewidmet. Zu seinen herausragenden Leistungen zählt, dass er empirisch nachgewiesen hat, dass Hunger nicht aus Nahrungsknappheit entsteht, sondern eine Folge ungerechter Verteilung ist. Sen war wissenschaftlicher der Vereinten Nationen und hat den Human Development Index mit entwickelt und herausgestellt, dass für ihn wirtschaftliche Entwicklung nicht nur durch das Bruttoinlandsprodukt gemessen wird.

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