Erdöl Reihe I: Brasilien steigt in den Kreis der Ölexporteure auf

Es sind gute Zeiten für die brasilianische Wirtschaft, die in den nächsten Jahren zu einem großen Energieexporteur aufsteigen wird. Neben hohen Exporten an Ethanol, welches aus Zuckerrohr gewonnen wird, kommt nun Erdöl als Exportschlager hinzu. Erst im November wurde vor der Küste Brasiliens das Erdölfeld Tupi entdeckt, welches fünf bis acht Milliarden Barrel enthalten soll. Im April kam eine weitere Erfolgsnachricht hinzu. In der Nähe von Tupi wurde ein weiteres Erdölfeld entdeckt, das Größte seit dreißig Jahren mit geschätzten 33 Milliarden Barrel, die sich unter den Sedimentdecken der Brasilianischen Küste verbergen sollen, wie die Presse berichtet.
Dieser Schatz allerdings wird nicht leicht zu heben sein, denn es sind Tiefseebohrungen vonnöten, die technisch sehr aufwendig und teuer sind. Neben den technischen, kommt noch das ökologische Risiko hinzu. Besonders Tiefseebohrungen bergen die Gefahr weiträumiger Zerstörungen von Ökosystemen.
Solange der Ölpreis jedoch über $100 steht, ist jedoch davon auszugehen, dass dieses Öl in großen Mengen gefördert wird. Brasiliens Präsident Luiz da Silva jedoch, kündigte an, dass bei aller Freude über die Entdeckung, das Grüne nicht vernachlässigt wird. Aus ökologischer Sicht bleibt zu hoffen, dass diesen Worten Taten folgen.

Dies ist der erste Artikel der Themenwoche Erdöl. Diese Woche werden noch vier weitere erscheinen, die sich mit dem Erdöl befassen.

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