Robustes Wachstum in Afrika

In den vergangene Jahren haben viele Länder Afrikas den Weg der wirtschaftlichen Entwicklung eingeschlagen, wie der OECD Bericht „African economic outlook“ aufzeigt. Die OECD sieht in vielen Ländern Afrikas südlich der Sahara mittlerweile positive Entwicklungstendenzen. Für das Jahr 2008 wird für Gesamtafrika eine Wachstumsrate von 5,9% (zum Vergleich: Euroraum 1,8%, USA: 0,5%, China: 8%) erwartet. Nach vier Jahren hoher Wachstumsraten, werden auch für die nächsten Jahre Wachstumsraten von mehr als 5% prognostiziert.
Hauptsächliche Wachstumsimpulse sind dabei die hohen Rohstoffpreise, relative politische Stabilität und das Engagement Chinas in vielen der Afrikanischen Staaten. Die Seattle Times sieht Afrika bereits als das neue Asien und rechnet in den kommenden Jahren und Jahrzehnten mit starken Wachstumsraten. Für solche Aussagen scheint es allerdings noch verfrüht, da in vielen Ländern Afrikas die politische Situation noch nicht so stabil ist, damit Investitionen in großem Maßstab angezogen werden können. Wie schmal der Grad zwischen Bürgerkrieg und politischer Stabilität ist, hat in den vergangenen Wochen die Situationen in Kenia und Simbabwe gezeigt. Wünschenswert wäre ein starkes Wirtschaftswachstum für Afrika dennoch, da der Kontinent immer noch einen Großteil der Armen dieser Welt beherbergt.

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