Klimamodelle überschätzen die Erwärmung der Antarktis

Das Klima wird von sehr komplexen Prozessen bestimmt, die sich nicht immer exakt vorhersagen können. Das National Center for Atmospheric Research (NCAR) und die Ohio State University haben nun herausgefunden, dass die Erwärmung der Antarktis in vielen Klimamodellen überschätzt wurde. Andrew Monaghan, vom NCAR, bestätigt, dass der südliche Kontinent sich nicht so stark erwärmt wie andere Regionen, obwohl Klimamodelle für die Antarktis immer von höheren Temperatursprüngen ausgegangen sind, wie NewsWise berichtet. Der tatsächliche Temperaturanstieg über das vergangene Jahrhundert betrug nur ein zehntel dessen, wovon Computermodelle ausgegangen sind. Der Berechnungsfehler hängt, so die Wissenschaftler, mit einer Fehleinschätzung der Evaporationsmenge zusammen. Des Weiteren spielt das Ozonloch über der Antarktis eine wichtige Rolle, die allerdings nur ungenau in die Modelle eingepflegt werden konnte.
Entwarnung gibt diese Studie allerdings nicht, da sich die Antarktis immer noch sehr schnell erwärmt, denn das Abschmelzen großer Eismassen, wie der Verlust des Wilkins-Schelf im Februar, sind immer noch besorgniseregend.

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