Indonesien: eine BRIC Nation?

BRIC steht für Brasilien, Russland, Indien und China. Diese Nationen verzeichneten in den vergangenen Jahren hohe Wachstumsraten und haben es gleichzeitig geschafft große Bevölkerungsgruppen aus der Armut zu holen. Ebenso wird vermutet, dass diese auch in den kommenden Jahrzehnten hohe Wachstumsraten aufweisen und zu den Industrienationen aufschließen, oder diese gar überholen werden. Die Kennzeichen dieser Ökonomien sind Makroökonomische Stärke, politische Stabilität, offene Handels- und Investitionsumgebungen, sowie ein hoher Standard in der Bildung. Laut Business Standard sollte nun auch Indonesien in die Gruppe der BRIC aufgenommen werden. Weiterlesen

Indien wird für europäische Direktinvestionen immer wichtiger

Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind finanzielle Beteiligungen an Unternehmen, die Investoren in einem anderem Land tätigen. Diese Investitionen sind für die Entwicklung eines Entwicklungs- oder Schwellenlandes von großer Bedeutung und darüberhinaus zeigt die Höhe dieser an, wie attraktiv eine Ökonomie für globales Kapital ist.
Unter den BRIC-Nationan entwickelt sich, aus europäischer Sicht, Indien besonders positiv. In den vergangenen Jahren wuchsen die europäischen ADI’s auf € 10,9 Mrd. an. Nur Russland konnte mit € 17,1 Mrd. einen höheren Wert aufweisen, wie The Hindu berichtet. Aber Indien ist nicht nur Empfängerland, denn indische Unternehmen investierten 2007 fast €10 Mrd. in der Europäischen Union. Natürlich darf nicht übersehen werden, dass die Übernahme von Corus, einem Niederländischen Aluminium- und Stahlproduzenten, durch TATA einen großen Beitrag an dieser Summe hatte. Dennoch ist zu erwarten, dass diese Summen in den kommenden Jahren weiter ansteigen werden, je intensiver die Wirtschaftsbeziehungen werden. (stefan)

Biosprit in Brasilien eine Erfolgsgeschichte

Trotz Nahrungsmittelkrise und steigende Kosten für landwirtschaftliche Güter, aus denen auch Ethanol hergestellt wird, boomt der Biosprit in Brasilien. Bio-Treibstoffe haben im größten Land Südamerikas bereits die Wasserkraft als Energieträger überholt, die immerhin ein sechstel zur Energieversorgung des Landes beiträgt, wie N-TV berichtet. Brasilien ist bereits der weltweit führende Ethanolproduzent, was zu starken Wachstumsraten in diesem Schwellenland führt. Bis 2020 rechnet die Internationale Energie-Agentur (IEA) in Paris mit einer Verdreifachung der weltweiten Nachfrage nach Bio-Treibstoffen. Derzeit wird die angebotene Menge auf ca. 40 Mrd. Liter geschätzt, die dann auf 120 Mrd. Liter steigen wird. Brasiliens Potential, so schätzt die deutsche Firma esyoil GmbH in Lüneburg, wird bei einem Viertel dieser Menge liegen.
Durch die gleichzeitige Förderung der Erdölproduktion steigt Brasilien demnach zu einem großen Energieexporteur auf. Dies lässt sich schon in den Daten des Wirtschaftswachstums ablesen, welches für 2007 bei 5,7% lag. (stefan)

Chinas wachsendes Interesse an Schwarzafrika

Seit den ersten Reformen in den späten 1970er Jahren ist die chinesische Volkswirtschaft mit jährlichen Wachstumsraten von über 10% dramatisch gewachsen. Mit dem wirtschaftlichen Wachstum stieg auch die Nachfrage nach Energie und Rohstoffen. China, auf dem Weg zur viertgrößten Volkswirtschaft, ist weltweit zu einem der größten Konsumenten von Öl, Stahl, Kupfer, Kohle und Platin geworden. Dieser Rohstoffbedarf kann nur durch die Erschließung neuer Märkte gesichert werden, was dazu führte, dass China zu einem der größten Investoren in Schwarzafrika aufstieg und dabei wachsenden Einfluss auf die afrikanischen Volkswirtschafen nahm. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie groß die positive Effekte auf das Wachstum in Afrika hat. Weiterlesen

Schlaglöcher auf Indiens Weg zum Global Player

Indiens Wirtschaft scheint den Weg Chinas zu gehen. 9% wuchs die Wirtschaft im Jahr 2006 und selbst die Börse in Mumbai liegt noch immer mit mehr als 40% im Plus, verglichen mit noch vor einem Jahr. Und das trotz Börsentalfahrt in anderen Asiatischen Staaten. Doch trotz boomender IT Wirtschaft scheint das Land nicht den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerüstet zu sein. Wie die Business Week im März berichtete, ist vor allem Indiens Infrastruktur nicht geeignet für den weiteren Aufstieg und dämpft das Wachstum um bis zu 3 % im Jahr.

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