Indien wird für europäische Direktinvestionen immer wichtiger

Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind finanzielle Beteiligungen an Unternehmen, die Investoren in einem anderem Land tätigen. Diese Investitionen sind für die Entwicklung eines Entwicklungs- oder Schwellenlandes von großer Bedeutung und darüberhinaus zeigt die Höhe dieser an, wie attraktiv eine Ökonomie für globales Kapital ist.
Unter den BRIC-Nationan entwickelt sich, aus europäischer Sicht, Indien besonders positiv. In den vergangenen Jahren wuchsen die europäischen ADI’s auf € 10,9 Mrd. an. Nur Russland konnte mit € 17,1 Mrd. einen höheren Wert aufweisen, wie The Hindu berichtet. Aber Indien ist nicht nur Empfängerland, denn indische Unternehmen investierten 2007 fast €10 Mrd. in der Europäischen Union. Natürlich darf nicht übersehen werden, dass die Übernahme von Corus, einem Niederländischen Aluminium- und Stahlproduzenten, durch TATA einen großen Beitrag an dieser Summe hatte. Dennoch ist zu erwarten, dass diese Summen in den kommenden Jahren weiter ansteigen werden, je intensiver die Wirtschaftsbeziehungen werden. (stefan)

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Schlaglöcher auf Indiens Weg zum Global Player

Indiens Wirtschaft scheint den Weg Chinas zu gehen. 9% wuchs die Wirtschaft im Jahr 2006 und selbst die Börse in Mumbai liegt noch immer mit mehr als 40% im Plus, verglichen mit noch vor einem Jahr. Und das trotz Börsentalfahrt in anderen Asiatischen Staaten. Doch trotz boomender IT Wirtschaft scheint das Land nicht den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerüstet zu sein. Wie die Business Week im März berichtete, ist vor allem Indiens Infrastruktur nicht geeignet für den weiteren Aufstieg und dämpft das Wachstum um bis zu 3 % im Jahr.

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Indien benoetigt 163 Jahre um mit Chinas aktueller FuE gleichzuziehen

Wer haette das gedacht, dass die Schere so weit zwischen Indien und China geoeffnet ist. Die Times of India berichtet, dass Indien 163 Jahre benoetigt, um mit Chinas aktueller FuE gleich zuziehen. Festgemacht wird dies an der Anzahl der Absolventen von den heimischen Universitaeten.
Ein interessanter Vergleich wird auch gennant. So verlasssen nur 4.500 Doktoranten Indische Hochschulen, im Vergleich zu 40.000 PHDs in China.
Dies sind natuerlich nur reine Statistiken. Die Indische Regierung hat die Situation auch schon erkannt und gleichzeitig Programme angekuendigt, um die Abgaengerzahlen zu erhoehen.

Lest den Artikel der Times of India