Japan vor starker Förderung der Solarbranche

Japan ist, nach Deutschland, der weltweit zweitgrößte Markt für Solarengergie und -zellen. Produzenten wie Sharp, Sanyo und Kyocera verzeichneten in den vergangenen Jahren hohe Wachstumsraten in diesem Segment. Die Japanische Regierung wird, wie Triplepundit berichtet, im August ein Förderprogramm, in Form von Steuererleichterungen, für den Erwerb von Solarzellen vorstellen, die den Anschaffungspreis für diese in den nächsten Jahren um 50% senken sollen.
Dieses Programm ist Teil der Initiative der Japanischen Regierung, zur Senkung der Kohlendioxidemissionen, die bis 2050 um 80% gesenkt werden sollen, wie der Spiegel berichtet. Außerdem steuert die Regierung durch die Förderung erneuerbarer Energien, der Tatsache entgegen, dass das Land abhängig von Energieimporten ist, da kaum Öl-, Gas- und Kohlevorkommen vorhanden sind. Des Weiteren erhofft sich die Regierung unter Ministerpräsident Fukuda die Schaffung neuer Jobs in diesem High Tech Bereich, der weltweit stark boomt. Das Vorbild hierfür ist Deutschland, in dem in den letzten Jahren mehrere tausend Jobs in den erneuerbaren Ernergien geschaffen wurden.

Armutsbekämpfung durch Solarenergie

Nur 20% der Welt lebt in Energiereichtum. Energie aber ist die Basis für Wohlstand und Entwicklung. In vielen Ländern Afrikas ist Strom eher die Ausnahme als die Regel. Eine Flasche mit Kerosin stellt nach Sonnenuntergang oft die einzige Lichtquelle dar. Einige Dörfer besitzen inzwischen auch Dieselgeneratoren, aber wegen der steigenden Benzinpreise ist auch dies keine hinreichende Lösung.
Dieser Umstand veranlasste Dr. Harald Schützeichel eine Stiftung für Solarenergie zu gründen. Von seinem Projekt in Äthiopien, im Dorf Rema, berichtete er letzten Donnerstag im Entwicklungspolitischen Forum des Göttinger Foyer International. Weiterlesen

Solarfest in Hannover

Am Sonntag, dem 18.05.2008, findet in Hannover das jährliche Solarfest statt, dem zentralen Klimaschutzevent der Region Hannover. Um mehr über diese Veranstaltung heraus zu finden, habe ich Frau Hanisch, vom Organisationsteam, ein paar Fragen gestellt. Des Weiteren werde ich am Sonntag direkt vor Ort sein, um zu berichten.

geographieblog: Können Sie kurz die Ziele des Solarfests beschreiben?

Frau Hanisch: Seit seinem Beginn 1999 bis heute hat sich das Solarfest von einem kleinen überschaubaren Fest als eine von vielen Veranstaltungen im Rahmen der solarWochen zu dem Klimaschutzevent in der Region Hannover entwickelt. Die ursprüngliche Bedeutung der Veranstaltungen während der solarWochen, das Thema Solarenergie überhaupt publik zu machen, hat sich längst erübrigt, Solarenergie ist heute für niemanden mehr ein Fremdwort. Was sich aber nicht erledigt hat, ist die Vermarktung des Themas, das heißt, die vielfältigen Einsatzbereiche von erneuerbaren Energien deutlich zu machen und die potentiellen Kunden von den Vorteilen dieser Energie zu überzeugen, also den Schritt vom Wissen zum Handeln zu beschleunigen.

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